Hydrauliklehrgang

Mit dem Meistervorbereitungslehrgang im Installateur- und Heizungsbauerhandwerk besuchte der Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT) Dr. Christian Beckmann zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung einen zweitägigen  Hydrauliklehrgang bei der Fa. August Brötje GmbH. Der Lehrgang wurde von dem Schulungsingenieur Oliver Kühle geleitet.

Herr Kühle wiederholte zu Anfang die theoretischen Grundlagen. Eine wichtige Rolle stellt dabei die VDI-Richtlinie 6030, Blatt1 dar. Die Richtlinie wird zur Auslegung von Raumheizflächen von Warmwasserheizungsanlagen verwendet. Bis zum Erscheinen der Norm im Juli 2002 diente zur Auslegung von Heizflächen nur die Normheizlast. In der Richtlinie wird ein Anforderungsprofil aufgestellt, welches die Ansprüche an Komfort und sparsamen Energieeinsatz mit in die Auslegung einbezieht. Zentraler Begriff stellt dabei die thermische Behaglichkeit dar.

Im Weiteren erklärte der Referent die theoretischen Grundlagen zur Auslegung der hydraulischen Bauteile wie Hydraulische Weiche, Verteiler/Sammler, Pumpen, Regelventile usw.

Damit aber eine richtig ausgelegte Hydraulik in einer Heizungsanlage funktionieren kann, muss die Anlage hydraulisch abgeglichen werden.

Der Installateur ist dem Kunden gegenüber vertraglich verpflichtet, eine funktionsfähige Heizungsanlage zu erstellen. Dazu gehört auch der hydraulische Abgleich der eingebauten Anlagenteile.

Zur Kontrolle der theoretischen Erläuterung bearbeiteten die Meisterschüler selbständig ein kleines Heizungsprojekt.